Jahresstatistik 2019

Jahresstatistik 2019

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zu den Summenleistungen der Sportler, die wie immer annonymisiert in den Spalten der Tabelle genannt sind.

Run Summe Extrema a b c d e f g h i j k l
Distanz 10.735,80 2.712 2712,3 1009,4 2019,9 2160,7 1571,1 549,6 506,2 134,1 72,5
Zeit 961:49:00 220:52:00 94:09:00 180:54:00 201:34:00 142:55:00 52:49:00 46:19:00 14:50:00 07:27:00
Höhenmeter 64701 17.327 10170 10799 6685 17327 14947 2179 1609 668 317
Läufe 1026   328 72 152 169 117 97 66 14 11
Pace 5:23 4:53 4:53 5:36 5:22 5:36 5:27 5:46 5:29 6:38 6:10
Cycle                      
Distanz 39.045,94 13.598 3483,5 4007 13598,3 92,1 29,8 10213 34,835 5992,4 1249,3 28,6 317,1
Zeit 1545:00:00 144:10:00 166:23:00 474:39:00 04:09:00 02:32:00 414:34:00 02:53:00 268:32:00 48:37:00 02:33:00 15:58:00
Höhenmeter 329.611 117.505 61876 40608 117505 551 315 68101 114 30700 8292 56 1493
Radfahrten 1240   95 231 269 3 4 341 18 178 83 3 15
Geschwindigkeit 25,27 28,65 24,16 24,08 28,65 22,19 11,76 24,64 12,08 22,32 25,70 11,22 19,86
Swim    
Distanz 573,75 328 135,137 328,315 92,5 17,793
Zeit 198:04:00 50:03:00 91:17:00 48:00:00 08:44:00
Schwimmeinheiten 345   164 122 32 27
Pace 2:04 1:40 2:13 1:40 3:07       2:57    
Run-M (M=42,195 km) 254,43 64,28 64,28 23,92 ,00 47,87 51,21 ,00 37,23 13,03 ,00 12,00 3,18 1,72
Cycle-M (M=205 km) 190,47 66,33 16,99 19,55 66,33 ,45 ,15 49,82 ,00 ,17 29,23 6,09 ,14 1,55
Swim-M (M=10 km) 57,37 32,83 13,51 32,83 ,00 9,25 ,00 ,00 ,00 ,00 ,00 1,78 ,00 ,00
 
Marathonsumme 502,28 94,79 94,79 76,30 66,33 57,57 51,35 49,82 37,23 13,20 29,23 19,87 3,32 3,27

Betrachtet man die 3 Ausdauersportarten, fällt auf, dass die Spitzenwerte für Jahresweglänge und pace immer auf eine Person fallen. Hohe Leistung und Ausdauer sind also positiv korreliert (vgl. Grafik im Titel).

Das hätte man sich auch anders vorstellen können d.h. das Pacemaximum wird bei den Athleten mit geringer Streckenleistung angenommen. Schließlich werden auf der Kurzstrecke regelmäßig höhere Geschwindigkeiten erzielt als auf der Langstrecke. Nach dieser Tabelle scheint es aber eher umgekehrt zu sein (vgl. Titelbild). Wenige Kilometer gehen häufig mit langsamer Bewegung einher. Mögliche Gründe für diesen Zusammenhang können in einer Verletzung, im Trainingszustand aber auch in der Zielsetzung des Sportlers liegen. Wer wenig trainiert – und kaum Kondition hat – bewegt sich auch langsam.

Die physikalische Arbeit (J) bei Ausdauersportarten wird überwiegend aerob durch Verbrennung von Zucker und Fett bereitgestellt. Da wir in unserer Wohlstandsrepublik keinen Energiemangel kennen – vgl. Weihnachtsmarkt-Beitrag – und eher im Überfluss leben, wird die Energieabgabe im wesentlichen mental – Will ich Energie abgeben? Wie viel? – und durch die Atmung – Kriege ich genug Luft? – begrenzt. Ersteres ist auch eine Frage von Verletzung aber im wesentlichen eine Frage der Zielsetzung. Es gibt sicherlich viele Bürger, die die Energieabgabe scheuen, weil sie sie als vorwiegend unangenehm empfinden. Man kann das sehr gut an Gymnastikstunden mit „Trainer/in“ nachvollziehen. Dessen Aufgabe besteht zum größten Teil darin, die Kursteilnehmer über dieses „unangenehm“ hinweg zu führen. Dies schafft er durch Leichtigkeit in der Vorgabe und eine bärenstarke Motivation. Ist der Gipfel des „unangenehm Berg“ erreicht oder überschritten, freuen sich auch die zunächst pessimistischen und gehen zufrieden nach Hause. Nicht jeder hat eben genug Kraft, diese Durststrecke selber zu überwinden und „kauft“ sich die fehlende Motivation mit einem Trainer. Natürlich hat ein Trainer auch noch weitere Aufgaben, aber das wäre ein eigenes Thema.

Das vergangene Jahr 2019 war aus läuferischer Sicht ein Erfolg. Die LT-Pappelalle-Rundenläufer waren im Schnitt noch sie so schnell unterwegs. Das ist zunächst dem persönlichen Einsatz – genau genommen dem persönlichen Energieverlust (J) – geschuldet. Es liegt aber auch daran, dass die Rundenläufer nicht gebremst wurden. Ja, es gibt auch so etwas wie „Bremser“ die das „unangenehme“ der Energieabgabe auf die Gruppe projizieren was dazu führt, dass der Langsamste das Tempo vorgibt (Man Stelle sich vor, unsere Gesellschaft\Volkswirtschaft wäre nach diesem Prinzip organisiert.). Die Augen vor solchen Effekten zu verschließen hilft in der Praxis auch nicht weiter. Man kann sie nicht ignorieren und in der Praxis führt dies bei großen Fliehkräften zu Aufspaltung in verschiedene Leistungsgruppen, so, wie wir es auch von vielen anderen Sportarten und den lokalen Sportvereinen kennen.

Dafür hatten wir vor ca. 5 Jahren eine kurze LT-Damenrunde. Nach meinem Kenntnisstand haben sich aber die ausgeschiedenen Läufer nicht zu einer Jogging-Gruppe reorganisiert.

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