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Erster Barfußlauf 2017:

Erster Barfußlauf 2017:

Heute. am 19.4.2017, sind wir in kleiner Besetzung die ersten 500m Barfuß gelaufen, trotz der einstelligen Temperaturen. Es ist jedes mal wieder beeindruckend, wie belebend auch nur kurze Barfußstrecken wirken. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass man die ersten Barfußläufe aber besser kurz hält (500m), da hierbei die Achillessehne mächtig gespannt wird. Aber nun zu den Messergebnissen. Dargestellt ist der LT Lauf vom 19.4.2017 und wir drei hatten alle Probleme mit dem Laufen. Das hat uns auf die Idee gebracht, heute es mal ganz anders zu versuchen, nämlich barfuß.

Die erste Grafik zeigt Vertikalhub (pink) und Kadenz (grau). Deutlich von den anderen Punkten abgesetzt ist der kurze Barfußlauf im ersten viertel des Laufs. Hier hat der Barfuß signifikante positive Effekte.

  • Die Kadenz steigt auf den in der Fachliteratur genannten Optimalwert von 180-190 spm.
  • Der Vertikalhub geht von 6,7cm auf ca. 5cm zurück. Das sind ca. 25% Reduktion! Wenn einem das im Marathon gelingt, hat man sehr viel Energie gespart oder kann mit einem höheren Tempo starten.

Die zweite Grafik unterstreicht noch mal diesen Effekt. Nicht nur der Hub sondern auch das vertikale Verhältnis wird deutlich besser. Das vertikale Verhältnis ist der Quotient aus Hub/Schrittlänge und entspricht 2tan(α) d.h. wird durch den Absprungwinkel α bestimmt. Mit dem in anderen Beiträgen dieser Homepage abgeleiteten Gleichungen (Laufleistung) wird deutlich, wie förderlich der Barfußlauf für Energiehaushalt und Energieeffizienz ist.

Diese Effekte kann man noch durch Dehnübungen verstärken, wie ich sie heute am „Bach-Geländer“ praktiziert habe. Wie unten dargestellt auf den Rücken legen und mit beiden Händen in der Kniekehle ein Bein aufrichten und zwar gerade, möglichst ohne Abknicken des Unterschenkels!  Ziel ist es, beim Lauf ein möglichst langes Abdruck-Bein zu bilden (vgl. auch Absprungwinkel),  und so den Leistungsbedarf zu reduzieren.

 

 

Erstellung Webseite Lauftreff Pappelallee

Oben rechts unter „Wann und Wo“ finden Interessierte eine Karte zu unserer Standardrunde mit Zeiten.
5:00-6:00 min/km ist unser übliches Tempo und wir freuen uns auf weitere Läufer/innen.

In einem Jahr schaffen wir ungefähr 1000k-3000k pro Läufer/in. Unsere Läufe dokumentieren wir derzeit in einem strava Lauf Club, siehe unten. Dazu benötigt man ein Smartphone (mit gps) oder – noch besser – eine Laufuhr. Begehrt sind hier die Auszeichnungen für strava Segmente insbesondere KOM/QOM. Wir stellen uns auch gerne den strava challenges.

Im Jahresablauf nehmen wir an Laufwettkämpfen – derzeit im Bereich von 5k-50k – teil. Bei uns hat es bisher bei keinem zu „Ruhm und Ehre“ bei Laufwettkämpfen gereicht. Wir sind ausgesprochene Altersklassen und Quantils-Läufer d.h. wenn schon nicht erster Platz oder Top-Ten Platzierung, dann ist für uns ein Platzierung in den oberen 10%-50% der Altersklasse schon ein gutes Ergebnis, was den Aufwand/Schweiß rechtfertigt. Zur Wettkampfsaison im Frühjahr/Herbst intensivieren wir unser Lauftraining. Das findet dann entweder im Rahmen der Standardrunde statt, oder – sofern sich Mitstreiter finden – in verlängerten Läufen z.B. in die nahe gelegene Ohligser Heide.

Neben dem Laufen haben einige von uns ein Faible fürs Radfahren, insbesondere Rennrad. Unsere Touren gehen ins Bergische Land, Sauerland, an den Rhein und in die Eifel. Im Urlaub darf es dann gerne mal höher hinaus gehen: Alpen, Kanarische Inseln etc.

„Last but not Least“ gehen einige von uns auch gerne schwimmen. Im Sommer ist der Hitdorfer-Badesee beliebt. Wer im Winter auch das Freie beim Schwimmen liebt, ist in der Römer Therme in Dormagen warm (29C!) aufgehoben. Wie kommt man dahin? Laufen und oder per Rad, fertig ist der Triathlon.